Die Imker konzentrieren sich auf den Honig und das Wachs laufe so nebenher, hat Josef Röckl, Wachsverarbeiter aus Grafenau auf seinem Vortrag über das Bienenwachs bedauert. Um zu zeigen, welch wunderbares und vielseitiges Material das Bienenwachs ist, wie Imker es gewinnen und worauf sie achten müssen, wenn sie es verarbeiten, haben Josef Hasenöhrl und Theo Günthner, die Vorsitzenden des Bienenzuchtvereins Röckl zu einer Fortbildung an den Lehrbienenstand im Infohaus Isarmündung eingeladen.

Rund 50 Interessierte erfuhren, dass Bienenwachs eigentlich weiß ist, wenn es die Bienen zwischen ihrem 12. und 18. Tag ihres Lebens aus den Wachsdrüsen zwischen den Schuppen am Hinterleib herausschwitzen. Das typische Gelb bekomme es erst durch die Farbstoffe des Blütenpollens, erklärte Röckl. Damit kommt das Wachs in Berührung, wenn es die Bienen mit den Pollenkämmen an den Hinterbeinen zu ihren Mundwerkzeugen befördern. Im Bienenstock ist es zwischen 30 und 35 Grad Celsius warm - genau die richtige Temperatur, um das Wachs zu verkneten und Waben daraus zu bauen. Eine Wachsschuppe wiegt ...

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