Seit dem Wegfall der Marktordnung bläst der Südzucker und damit auch den mit dem Konzern verbundenen Rübenbauern ein heftiger Gegenwind ins Gesicht. Im Börsen-Deutsch heißt dies, dass es ein "anhaltend schwieriges Zuckermarktumfeld" gibt. Im aktuellen Geschäftsjahr, das noch bis zum 28. Februar 2019 geht, rechnet der Konzern bei einem Gesamtumsatz von knapp unter sieben Milliarden Euro mit einem operativen Ergebnis von 116 Millionen Euro (Vorjahr: 384 Millionen).

Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die ab dem dritten Quartal im Segment Zucker eingetretenen Verluste zurückzuführen, erklärte das Unternehmen jetzt. So sank der "Zucker"-Umsatz durch deutlich niedrigere Erlöse auf 2,06 (Vorjahr: 2,349) Milliarden Euro. Obwohl die Exportmenge, infolge der trockenheitsbedingt geringeren Ernte, im dritten Quartal unter Vorjahr fiel, lag der Absatz in den ersten drei Geschäftsjahr-Quartalen (1. März bis 30. November 2018) noch deutlich über Vorjahr. Dies konnte den Erlösrückgang aber nicht kompensieren.

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