Plattling "Corona-Party Teil 2": Denn sie wissen nicht, was sie tun

Zwei Tage in Folge beschäftigte eine Gruppe Jugendlicher die Polizei in Plattling. Die Teenager schmissen trotz geltender Corona-Allgemeinverfügung Partys. (Symbolbild) Foto: Peter Endig/dpa

Denn sie wissen nicht, was sie tun. Oder es ist ihnen alternativ einfach völlig egal. Am zweiten Tag hintereinander entschieden sich die selben Jungspunde in Plattling, eine Party zu veranstalten. Erlaubt ist das wegen der derzeit gültigen Corona-Allgemeinverfügung freilich nicht.

Die Plattlinger Polizei traf am Mittwochnachmittag auf bekannte Gesichter. Denn sie hatte den Herrschaften bereits am Tag zuvor einen Besuch abstatten müssen. Am Dienstag hatten die Jugendliche eine Balkon-Party veranstaltet. Laute Musik und reichlich Alkohol inklusive. Doch die daraufhin erfolgte Belehrung kümmerte sie offenkundig nicht weiter. So war es am Mittwoch gegen 16.20 Uhr wieder soweit. Die gleichen Jugendlichen feierten in einer größeren Gruppe lautstark. Die Halbstarken fühlen sich offenbar immun gegen Corona. Obendrein hatten sie auf die neuerliche eindringliche Belehrung der Polizisten "null Bock". Einer der Teenager beleidigte daher noch einen der Beamten. Zwar wurde die Party durch die Polizei aufgelöst, doch das war noch nicht das Ende. Denn gegen 19.50 Uhr gab es ein Wiedersehen. Ein Teil der Gruppe hatte sich an einer öffentlichen Einrichtung zum Biertrinken getroffen.

Neben der Anzeige wegen Beleidigung, erwarten die Beteiligten auch empfindliche Strafen nach dem Infektionsschutzgesetz. Für den Fall, dass Belehrungen und Platzverweise zukünftig nicht zur Einsicht führen, können Gewahrsamnahmen folgen.

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