Plattling Auf Stadtwerke kommen dicke Brocken zu

Seit 2010 betreiben die Stadtwerke eigene PV-Anlagen. Die Spitzenerträge wurden im Jahr 2015 eingefahren. Mit einer Infotafel im Eingangsbereich informieren die Stadtwerke Besucher und Mitarbeiter über den selbst erzeugten "Ökostrom für die Region". Foto: Konrad Kellermann

213.000 Euro an Einnahmen veranschlagen die Stadtwerke Plattling in diesem Jahr als Ertrag für ihre eigenen PV-Anlagen. Das geht aus dem Wirtschaftsplan der Stadtwerke für das aktuelle Jahr hervor.

Einstimmig stimmte der Werkausausschuss am Dienstagnachmittag dem vorgelegten Entwurf zu, der nun an den Stadtrat weitergeleitet wird. In Summe rechnen die Stadtwerke wegen vieler Investitionen in diesem Jahr mit einem Fehlbetrag von 538.200 Euro. Während die Stromversorgung als einziger Betriebszweig mit einem Gewinn (rund 226.400 Euro) rechnet, machen alle übrigen Bereiche Verluste (Wasser 54.500 Euro, Abwasser 45.900 Euro, Fernwärme 72.900 Euro und Freibad 593.300 Euro).

Kein Grund zur Sorge allerdings: "Wir leben mit unseren geplanten Verlusten wunderbar", urteilt SPD-Fraktionssprecher Georg Weiß aus Erfahrung. Die Erklärung: Traditionell zeichnen sich die Stadtwerke dadurch aus, dass sie in ihrem Wirtschaftsplan eher mit dem Schlimmsten rechnen, es dann aber doch anders kommt und am Ende wieder ein Gewinn erwirtschaftet wird.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 22. Februar 2018.

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