Seit zehn Jahren ist das Freibad der Gemeinde Rimbach stillgelegt. Seither macht man sich Gedanken über die zukünftige Nutzung. Vorschläge wurden gemacht, Ideen aus der Bevölkerung gesammelt, die dann zunächst in eine Grobplanung eingeflossen sind. Nun soll es aus dem Winterschlaf geweckt werden. Nachdem schon vor einiger Zeit das Grundkonzept erarbeitet worden war, stellte Architekt Christian Simeth vom Architekturbüro Altmann aus Cham dem Gemeinderat die Planung vor. Nach eingehender Erörterung gab das Gremium nun grünes Licht für das weitere Vorgehen.

Bei der Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche stand ein Punkt auf der Tagesordnung, der schon seit geraumer Zeit für Diskussionsstoff in der Bevölkerung sorgt. Nämlich die Umgestaltung des früheren Freibadgeländes. Grundlage für die Debatte und Abstimmung war die Planung, die durch den Architekten Christian Simeth und eine weitere Mitarbeiterin vom Architekturbüro Altmann aus Cham vorgestellt wurde. Bei Gesprächen im Wasserwirtschaftsamt und bei der unteren Naturschutzbehörde wurde vor allem darauf Augenmerk gelegt, sowohl das ehemalige Schwimmbecken als auch den Bachlauf zu renaturieren. Das heißt, das Badebecken wird in einen natürlichen Teich umgewandelt, dem sich eine Feuchtzone anschließen soll, und der teils verrohrte Ochsenbergbach wird wieder freigelegt und bekommt ein natürliches Bachbett. Der Teich soll einen relativ geringen Wasserzulauf erhalten und wird durch das Überlaufwasser aus dem Kneippbecken (zirka fünf Liter pro Sekunde) gespeist. Der verrohrte Bach, der teilweise über vier Meter unter der Oberfläche verläuft, kommt wieder an die Oberfläche. Dabei wird das Bachbett naturnah und trotz des relativ steilen Geländes so gestaltet, dass es auch kleineren Wassertieren Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Berücksichtigt soll dabei auch werden, dass der Bach zeitweise auch größere Wassermassen führt, wie dies in den letzten Tagen wieder der Fall war.