Mittlerweile haben zahlreiche Geflüchtete aus der Ukraine auch Ostbayern erreicht – viele von ihnen Mütter mit kleinen Kindern. Mittelfristig müssen diese Kinder in Kindertagesstätten untergebracht werden, weshalb in der Region schon geplant wird. Allerdings herrscht allseits noch viel Unklarheit – auch wegen der begrenzen Kapazitäten.

Nachfragen unserer Redaktion zeigen, dass momentan noch Schulterzucken angesichts der kommenden Herausforderung herrscht – und Aussagen von offizieller Stelle lassen beim Thema Flüchtlingskinder eher auf vorsichtiges Abwarten denn auf konkrete Planung schließen. "Momentan sind uns 220 Flüchtlinge bekannt, die im Landkreis privat untergekommen sind und sich bereits beim Ausländeramt gemeldet haben, davon knapp 60 im Alter von null bis 18 Jahren", heißt es aus dem Landratsamt Straubing-Bogen. Zum Vergleich: Noch am Montag war lediglich von insgesamt rund 100 Menschen die Rede gewesen.