Pilsting Versuchter Mord an Ex-Frau: Zeuge widersprecht Angeklagtem

Der Angeklagte bestreitet den Mordversuch an seiner Ex-Frau am Abend des 8. März 2017 vor dem gemeinsamen Wohnhaus in Pilsting. (Symbolbild) Foto: dpa

Sie sagt, sie hasst ihren Vater nicht. "Es ist eher so eine Riesenwut." Im Prozess gegen den 80-jährigen Pilstinger, der im Verdacht steht, seine Ex-Frau ermordet zu haben, hat diese Woche die gemeinsame Tochter vor der ersten Strafkammer des Landgerichts ausgesagt. Dabei bestätigte sich der Eindruck, den der Angeklagte im Rahmen seiner Einlassung am ersten Prozesstag vermittelte: Das Verhältnis zwischen Vater und Tochter ist tief zerrüttet.

Zum Tatablauf konnte die 41-Jährige, die ihre bewusstlose Mutter gefunden hatte, nichts sagen. Das Nachtatgeschehen aber schilderte sie komplett konträr zum Angeklagten. Dabei wurde offensichtlich, dass sie ihren Vater für den Täter hält.

Der Angeklagte bestreitet den Mordversuch an seiner Ex-Frau am Abend des 8. März 2017 vor dem gemeinsamen Wohnhaus in Pilsting. Die von Staatsanwältin Sigrid Kolano vertretene Anklage legt ihm, der in der JVA Landshut in Untersuchungshaft sitzt, versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher und schwerer Körperverletzung zur Last. Knapp 40 Jahre lang waren der Angeklagte und das Opfer verheiratet gewesen - im April 2013 wurden sie auf Betreiben der Frau geschieden. Seitdem, so die Anklage, war das Verhältnis "extrem zerrüttet" und geprägt von verbalen und körperlichen Übergriffen durch den Angeklagten. Aufgrund einer Wohnungseigentümergemeinschaft lebten die beiden sowie die gemeinsame Tochter und deren Kind dennoch in einem Haus, jeder bewohnte eine Etage.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 10. Februar 2018.

 
 

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