Pilsting Maßnahmen zum Hochwasserschutz für Parnkofen und Wirnsing

Das Wasserschutzgebiet rund um Parnkofen macht die Umsetzung des Hochwasserschutzes nicht einfach, aber jetzt sollte eine akzeptable Lösung gefunden worden sein. Foto: Sabrina Melis

Knie an Knie saßen die Zuhörer am Freitagabend dicht gedrängt im großen Sitzungssaal des Rathauses. Das Thema Hochwasser bewegt die Bewohner von Parnkofen und Wirnsing.

Das Hochwasser 2013 war für sie eine Katastrophe: Der Saubach lief über, flutete Straßen, Keller, Häuser folgenschwer. Dazu noch das "wilde Wasser" von den Anhöhen, die nach Parnkofen und Wirnsing hereindrückten. Wie man die Orte vor den Wassermassen schützen kann, war das Thema am Informationsabend zu "Hochwasser in Parnkofen und Wirnsing". Wobei Ingenieur Dionys Stelzenberger betonte: "Es gibt keinen 100-prozentigen Hochwasserschutz und den wird es nie gegeben."

Dionys Stelzenberger vom Ingenieurbüro "S2 - Beratende Ingenieure" stellte mehrere denkbare Hochwasserkonzepte vor. Hochwasserschutz bedeutet natürlich auch Kosten, erklärte Bürgermeister Josef Hopfensperger, man sei schnell im Millionenbereich. Das Thema werde die Marktgemeinde mindestens die nächsten zwei Jahre begleiten, denn abgesehen von den Kosten kommen noch andere Hürden hinzu: das Wasserschutzgebiet direkt vor Parnkofen. Daran scheitert maßgeblich die Planung, ein großes Regenrückhaltebecken an der idealen Stelle vor dem Ortseingang zu schaffen. Die neuen Planungen orientieren sich daran, maßgeblichen Schutz zu leisten, ohne das Wasserschutzgebiet anzutasten, erklärte Stelzenberger.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 19. Februar 2018.

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