Jetzt war ganz lang nix. Keine Termine, keine Festl, nur Corona. Aber irgendwie is's schon fast wieder wie früher. Deswegen druckt's mich raus. Raus zu den Leuten, zu den Lesern, zu Euch. Wir haben also großflächig meine Lätschn auf meinen Golf Variant geklatscht - ein bisserl is' mir des no zuwider, aber ihr sollt mich ja sehen, wenn ich draußen unterwegs bin.

Rennt mir bitte ned vors Auto, der Chef schimpft, wenn ich seine Leser kaputt fahr. Winkt mir einfach, dann bleib ich stehen, auf an Ratsch. Über Heimat, über unser Dahoam, über Euch - und was Euch sonst so beschäftigt. Immer samstags lest Ihr das dann in der Zeitung. Und vorab geb ich Bescheid, wo ich mich herumtreibe. Am Montag in Tiefenbach. Oder schreibt mir eine E-Mail: pichlmaier.f@landshuter-zeitung.de

Früher war Rock im Park. Matthias und ich und sauviele Spezln von uns, er schon auf der Zugfahrt obenrum nur Unterhemd. Und auf der Rückfahrt wieder - genau dasselbe. Ob er es zwischendrin gewechselt hat? Eher ned. Ein bisserl fleckig war es jedenfalls.

Als wir am Dienstag auf der Terrasse seiner Eltern mitten in Buch sitzen, ist sein Oberteil auch fleckig. Aber nicht von Bier und Schlamm und Rockmusik, sondern von der Baustelle nebenan. Weil: Jetzt ist Hausbau. Und Familie. Im September kommt seine Tochter zur Welt. Es gibt für alles eine Zeit. Jetzt ist die Zeit zum Heimkommen: In Buch bauen grad viele, die Schlamp schon aus dem Kindergarten kennt.