Am Mittwoch wurde die Zwieseler Polizei über einen Verkehrsunfall auf der B11 kurz vor Ludwigsthal informiert. Die Polizei rückte schließlich aus, um nach einem in die Leitplanke gerutschtem Auto zu sehen. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass es zwei Fahrzeuge waren, die unabhängig voneinander auf schneeglatter Straße ins Rutschen kamen. Ein 34-jähriger Mann aus dem Landkreis Fürth fuhr einen Leitpfosten und ein Verkehrsschild um und kam, nachdem er auch noch die Leitplanke touchiert hatte, auf dem Radweg zum Stehen. Der Schaden am Auto beläuft sich auf rund 2.500 Euro, etwa 500 Euro wird wohl die Straßenmeisterei in Rechnung stellen. Ein hinter dem Fürther fahrende 55-jährige Arbeitskollege aus Nürnberg erschrak wegen des Unfalls, bremste stark ab und berührte mit dem Hinterrad die Leitplanke, was einen platten Reifen zur Folge hatte. Um die Abschleppung kümmerten sich die Unfallbeteiligten selber. Zeitgleich mit dieser Meldung kam über die Einsatzzentrale der Polizei in Straubing die Mitteilung über einen weiteren Unfall in Bayerisch Eisenstein. Ein 53-jähriger Mann aus dem Ruhrgebiet war vom Brennes kommend talwärts unterwegs, als er in der scharfen Rechtskurve vor der B 11 ins Rutschen kam und über die Gegenfahrbahn in eine Wiese fuhr. Der Eigenschaden in Höhe von etwa 500 Euro hält sich in Grenzen. Ein beschädigter Leitpfosten und ein leichter Flurschaden waren noch zu verzeichnen. Der Grund für den Ausflug ins Gelände war auch schnell festgestellt – am Fahrzeug waren Sommerreifen montiert. Geldbuße und Gebühren dafür belaufen sich auf fast 150 Euro.