Bei dem 26-Jährigen meldete sich laut Polizei in englischer Sprache ein angeblicher Angehöriger eines „Federal Police Departments“. Dem jungen Mann wurde eingeredet, dass seine Personalien zu kriminellen Machenschaften missbraucht worden seien. Unter anderen wäre in Berlin mit Drogen gedealt worden. Ein angeblicher Beamter von Europol übernahm dann das Gespräch. Dieser brachte den Mann in einem etwa vierstündigen Telefonat dazu, Google-Play-Gutscheine in vierstelligem Wert zu kaufen, um weiteren Missbrauch seiner Daten zu verhindern. Während des Telefonats gab der 26-Jährige noch dazu auch etliche persönliche Daten preis. Die Nummer, von der der Mann angerufen wurde, hatte eine niederländische Vorwahl. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.