Kirchdorf im Wald: Zur Geldwäscherin gemacht

Bereits Mitte August diesen Jahres wurde eine 28-jährige Frau über eine Jobbörse im Internet auf das Stellenangebot eines Unternehmens aus England aufmerksam. Demnach sollte sie Übersetzungen vom Deutschen ins Englische erledigen, was sie auch mehrmals tat, bis dato aber kein Geld erhielt. Im weiteren Verlauf musste die Frau der Firma ihre vollständigen Personalien mitteilen und online ein Bankkonto eröffnen. Weiter teilte sie einem vermeintlichen Angestellten der ausländischen Firma telefonisch die IBAN des neu eröffneten Bankkontos mit. Nachdem die Frau weiterhin vergebens auf ihre Entlohnung wartete, stellte sie Internetrecherchen über die englische Firma an. Hierbei musste sie feststellen, dass die Webseite derselben nicht mehr existent war. Zudem hatte sie keinen Zugriff mehr auf das von ihr neu eröffnete Bankkonto, was sie nach telefonischer Rücksprache mit der Bank mangels Berechtigung zunächst nicht sperren oder auflösen konnte, was aber nun letztendlich doch gelang. So können die unbekannten Täter ihre illegalen Geschäfte nicht mehr mit dem online-Bankkonto der Frau abwickeln.