Landshut: Online-Abzocke mit Wohnungssuchenden

Vorsicht bei verlockenden Immobilienanzeigen, oftmals stecken kriminelle Machenschaften dahinter. Eine auf dem ersten Blick „günstige Immobilienanzeige“ zu einem Preis, der weit unter dem üblichen Marktwert liegt, ist ein Indiz für eine sogenannte „Fake-Anzeige“. Keinesfalls bei der Wohnungssuche in irgendeiner Weise in Vorkasse gehen, beziehungsweise für etwas bezahlen, das er noch gar nicht gesehen hat. Das sind die Ratschläge der Polizei. Trotzdem gelingt es Betrügern immer wieder, ihre Opfer durch falsche Inserate auf zum Beispiel auf Online-Portalen über den Tisch zu ziehen. So erging es einer 27-Jährigen, die sich für eine vermeintlich günstige 2-Zimmer-Wohnung in Landshut interessierte. Für die Wohnungsreservierung, ohne vorherige Besichtigung, überwies die Dame zwei Monatsmieten und eine Kaution in Höhe von 1.400 Euro auf ein britisches Konto. Erst im Nachhinein wurde die Dame stutzig und versuchte das Ganze rückgängig zu machen. Auf die reservierte 2-Zimmer-Wohnung wartet die Geschädigte noch heute. Ähnlich erging es einem 20-Jährigen, der sich auf eine Anzeige bezüglich eines Zimmers in einer Wohngemeinschaft meldete. Er überwies 880 Euro auf ein italienisches Konto, seitdem hat er jedoch nichts mehr von der angeblichen Vermieterin gehört beziehungsweise auch keinen Zimmerschlüssel zugesandt bekommen.