PI Kelheim

Falsche Polizisten scheitern erneut


Hier finden Sie aktuelle Polizeimeldungen. (Symbolbild)

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Von Polizei

Neustadt an der Donau: Falsche Polizeibeamte scheitern erneut

Am späten Montagabend erhielten mehrere Anwohner aus Neustadt a.d. Donau einen Telefonanruf von vermeintlichen Polizeibeamten, die es auf ihr Vermögen abgesehen haben. Zwischen 21:50 Uhr und 22:15 Uhr gingen vier Anrufe mit derselben Betrugsmasche bei älteren Neustädter Bürgern ein. Die zwischen 70 und 88 Jahre alten Damen kannten die Masche jedoch bereits aus zurückliegenden Medienberichterstattungen und fielen nicht auf die Betrüger herein. Die Anrufer riefen mit unterdrückter Nummer an und gaben etwa an, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen wurden und nun ein Zettel mit dem Namen der nächsten Opfer aufgefunden wurde. Im weiteren Verlauf fragten die Anrufer nach Vermögenswerten und sonstigen Wertgegenständen in der Wohnung. Die Gespräche wurden spätestens zu diesem Zeitpunkt von den aufgeklärten Damen beendet. Die Betrüger wollen ihre Opfer in der Regel dazu bewegen, ihre Wertgegenstände und Bargeld an ein ziviles Polizeiteam zu übergeben, damit es vor den möglichen Einbrechern geschützt ist.

Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht der PI Kelheim finden Sie auf den folgenden Seiten.

Kelheim: Polizisten mit Mittelfinger beleidigt

Am späten Montagabend bestreiften Polizeibeamte der PI Kelheim das Kelheimer Stadtgebiet. Gegen 23:15 Uhr fuhren sie an einem 22-jährigen Mann vorbei. Er zeigte ihnen kurzerhand den Mittelfinger. Als ihm erklärt wurde, dass er nun wegen Beleidigung angezeigt wird, zeigte er sich schnell reumütig. Nachdem der junge Mann erst kürzlich seine Haftstrafe beendete, droht ihm nun erneut eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe.

Kelheim: Bei Fakeshop bestellt

Ein 27-jähriger Landkreisbewohner bestellte bei einem Fakeshop einen Gefrierschrank und wurde so um sein Geld betrogen. Er suchte mit einer gängigen Suchmaschine im Internet nach einem Gefrierschrank und stieß dabei auf eine Website, die ganz oben in der Ergebnisliste angezeigt wurde. Hier wurden verschiedenste Haushaltswaren zu vergünstigten Preisen angeboten. Die Aufmachung der Website wirkte seriös und offenbarte auf den ersten Blick keine Hinweise auf betrügerische Absichten. Nachdem jedoch die Ware nach nicht geliefert wurde, wurde der 27-Jährige doch misstrauisch und recherchierte genauer. Er stieß auf diverse negative Erfahrungsberichte im Internet und es ergaben sich Unstimmigkeiten bei Impressum, Bankverbindung und sonstigen Daten des Shops.