PI Erding Viele Teilnehmer bei Corona-"Spaziergängen"

Hier finden Sie aktuelle Polizeimeldungen. (Symbolbild) Foto: Mathias Adam

Am Montagabend haben sich in Erding rund 1.500 und in Wartenberg rund 85 Personen versammelt und sind im Anschluss durch die Städte gezogen. Zur Teilnahme an diesen Versammlungen war zuvor in verschiedenen sozialen Netzwerken aufgerufen worden. Die Polizei betreute beide Versammlungen, welche ohne Zwischenfälle verliefen.

Eine ordnungsgemäß angezeigte Versammlung unter dem Titel „Erding ist bunt“ fand ab etwa 19 Uhr mit 85 und Teilnehmern zentral auf dem Schrannenplatz in Erding statt. Die Veranstaltung verlief friedlich, es kam zu keinerlei Beanstandungen durch die Polizei.

Etwa zeitgleich fand sich eine große Zahl an Personen mit Kerzen und Laternen auf dem Erdinger Schrannenplatz, dem Kleinen Platz sowie der gesperrten Landshuter Straße ein, wobei es sich nach Wertung der Versammlungsbehörde des Landratsamtes Erding und der Polizei um eine Versammlung im Sinne des Versammlungsgesetztes handelte. Unterstützt durch Kräfte der Bereitschaftspolizei, Kommunikationsteams der Polizei sowie regelmäßige Lautsprecherdurchsagen an die Versammlungsteilnehmer wurden die Teilnehmer auf einer von Versammlungsbehörde und Polizei festgelegten Aufzugsstrecke durch die Erdinger Innenstadt begleitet und abgesichert. Insbesondere die Vermeidung von Verkehrsunfällen und Verkehrsgefahren für die Versammlungsteilnehmer stand bei dieser Absicherung im Fokus.

Der Aufzug verlief friedlich und ohne Zwischenfälle, jedoch wurden die erforderlichen Mindestabstände nicht durchgängig eingehalten. Entsprechende Hinweise zur Einhaltung an die Personen erfolgten durch Lautsprecherdurchsagen und wurden regelmäßig befolgt. Nach Rückkehr zum Schrannenplatz wurde die friedlich verlaufende Versammlung beendet.

Alle Versammlungen müssen im Lichte des Grundrechts der Versammlungsfreiheit betrachtet werden. Ungeachtet dessen, weist die Polizei Erding abermals darauf hin, dass derartige Versammlungen unter freiem Himmel anzuzeigen sind, um es den Sicherheitsbehörden und der Polizei zu ermöglichen, Maßnahmen zur Sicherheit und zum Schutz der Versammlung vorzubereiten.

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