Pferde-Ripper wieder aktiv? Stute in Grafenau schwer verletzt

Erneut ist im Raum Ostbayern eine Stute von einem unbekannten Tierquäler schwer verletzt worden. (Symbolbild) Foto: Symbolbild/Karl-Josef Hildenbrand/dpa

In Grafenau ist in der Nacht auf Samstag eine Stute schwer verletzt worden. Vieles spricht dafür, dass ihr die Verletzungen von einem Tierquäler zugefügt wurden. Demselben, der bereits in Landkreisen Straubing-Bogen, Cham und Regen zugeschlagen hat?

Im aktuellen Fall war die Stute über Nacht auf der Weide eines Reiterhofs in Neudorf bei Grafenau untergebracht. Am Samstagvormittag wurde festgestellt, dass das Pferd im Genitalbereich eine schwere Verletzung hatte. Die Polizei spricht von einem etwa zehn Zentimeter langen Schnitt und geht davon aus, dass ein Tierquäler die Stute so zugerichtet hat. Die Beamten haben nun Ermittlungen wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. 

Bereits seit einigen Monaten häufen sich im Raum Ostbayern Fälle, in denen Pferde schwer verletzt werden. Die räumliche Nähe und das jeweils ähnliche Vorgehen mit einem messerähnlichen Gegenstand legen nahe, dass es sich um einen Serientäter handeln könnte. Am 20. Juli wurde in Deggendorf ein Tierquäler auf frischer Tat erwischt, er kommt nach den bisherigen Ermittlungen aber nicht für die anderen Fälle als Täter in Frage. "Das passt nicht zusammen." hatte der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Deggendorf, Roman Fischer, unserer Zeitung gesagt. Die Suche nach dem "Pferde-Ripper" geht damit weiter. Hinweise zu dem aktuellen Fall nimmt die PI Grafenau unter der Telefonnummer 08552(96060 entgegen. 

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