Pfeffenhausen Ausgebüxter Jungbulle wurde erschossen

, aktualisiert am 16.02.2020 - 11:54 Uhr
Weil er immer wieder auf die Straße gerannt ist, wurde der ausgebüxte Jungbulle im Landkreis Landshut am Samstagabend erschossen.(Symbolbild) Foto: Rainer Jensen/dpa

Der am Donnerstag entlaufene Jungbulle ist am Samstagabend von einem Tierarzt erlegt worden. Einem Landwirt aus Pfeffenhausen (Kreis Landshut) war das Tier entwischt.

Der Bulle machte sich zunächst auf den Weg entlang der Kreisstraße zwischen Pfeffenhausen und Schmatzhausen, seine Spur verlor sich aber dann im Waldgebiet bei Limbach. Die Suche von Beamten der Polizeiinspektion Rottenburg, der Feuerwehr, dem Jagdpächter und dem Landwirt wurden am Donnerstag abgebrochen, als es dunkel wurde. Um die Gefahren für den Straßenverkehr zu minimieren, wurden entsprechende Verkehrszeichen aufgestellt.

Am Freitag ging die Suche weiter. Das Tier wurde mehrfach im Bereich zwischen Stranz, Schmatzhausen und dem Wald bei Limbach gesichtet. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Rottenburg waren an dem Tag im Einsatz. Auch ein Tierarzt mit einem Betäubungsgewehr wurde hinzugezogen. Trotz umfangreicher Bemühungen konnte das Tier aber zunächst weder eingefangen noch betäubt werden.

Der Jungbulle rannte auch am Samstag immer wieder auf die Kreisstraße und näherte sich zudem einer Wohnsiedlung im Osten von Pfeffenhausen. Aufgrund dieser Gefahrenlagen und unter Absprache mit dem Besitzer erschoss der Tierarzt das Tier gegen 19.15 Uhr schließlich.

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