Personalien Achim Uhl ist neuer Leiter von Bayerns Landesamt für Pflege

Eine Pflegefachkraft zieht einem Klienten einen Kompressionsstrumpf an. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Bayerns Landesamt für Pflege hat einen neuen Leiter: Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) übergab den Chefposten am Freitag im oberpfälzischen Amberg offiziell an Achim Uhl. "Pflege ist eines der großen Zukunftsthemen. Hier stehen wir vor sehr großen Herausforderungen", sagte Holetschek. Er freue sich, dass mit Uhl ein ausgewiesener Fachmann gewonnen werden konnte. Das Amt wurde 2018 gegründet und ist als Fachbehörde für die Organisation und Umsetzung vieler Förderverfahren zuständig.

Uhl ist seit über 30 Jahren im Bereich der pflegerischen Betreuung und Unterstützung tätig, teilte das Gesundheitsministerium mit. Der ausgebildete Kranken- und Gesundheitspfleger mit Studienabschlüssen in Pflegewissenschaften und Gesundheitsmanagement verfüge dank seiner verschiedenen beruflichen Stationen über einen "Rundum"-Blick in der Pflege. Sowohl die Arbeit in der Akut- und Langzeitpflege als auch der Blickwinkel aus Sicht von Einrichtungs- und Kostenträgern sowie von Wohlfahrtsverbänden sei ihm bestens vertraut.

"Ich freue mich sehr über diese neue, wichtige Aufgabe. Pflege ist eine der großen gesamtgesellschaftlichen Aufgaben. Wir als Landesamt für Pflege greifen als eigenständige wissenschaftliche Fachbehörde für Fragen der Pflege und pflegenahen Themen die aktuellen Herausforderungen der Pflege in Bayern zur Sicherung der pflegerischen Versorgung auf", sagte Uhl.

Holetschek betonte, es müsse damit gerechnet werden, dass die Zahl pflegebedürftiger Menschen in Bayern von derzeit 500.000 bis 2050 auf bis zu eine Million ansteigen werde. "Der Handlungsbedarf ist enorm. Was wir am dringendsten brauchen, ist qualifiziertes Personal. Das bekommen wir nur, wenn das Berufsbild attraktiv ist." Das bedeute eine angemessene Bezahlung, höhere Nettogehälter durch steuerfreie Zuschläge, attraktive Arbeitsbedingungen und vor allem auch mehr Verlässlichkeit bei den Arbeitszeiten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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