Paula Beer im Interview Perfekte Frau mit Prinzipien

Paula Beer, 1995 in Mainz geboren, spielte mit 14 Jahren in "Poll", ihren Durchbruch hatte sie 2016 in François Ozons "Frantz". In Christian Petzolds Film "Undine" spielt sie die titelgebende mythologische Figur, die ins heutige Berlin versetzt wurde. Foto: Schramm Film / Christian Schulz

Die Schauspielerin Paula Beer gewann mit der Titelrolle von Christian Petzolds "Undine" den Silbernen Bären der Berlinale. Jetzt kommt der Film ins Kino.

Sie legt gerade eine Wahnsinnskarriere hin, gilt als das junge Gesicht des deutschen Films. Paula Beer kann alles, von der knallharten Bankerin in "Bad Banks" über die sensible Künstlergattin in "Werk ohne Autor" bis zur verratenen und liebenden Wasserfrau "Undine" von Christian Petzold. In dem Film, der jetzt ins Kino kommt, spielt sie eine sehr irdische Historikerin in Jeans, die einen treulosen Mann töten muss und sich gegen diesen Fluch wehrt. Die neue Liebe zu einem Industrietaucher (Franz Rogowski) könnte der Rettungsanker sein, sie aus dem Mythos erlösen. Die Rolle als Fabelwesen brachte ihr bei der Berlinale den Silbernen Bären ein.

Frau Beer, glauben Sie an Märchen oder Mythen?

Paula Beer: Ich würde nicht sagen, dass ich daran glaube. Aber ich finde Märchen schön, sie helfen uns, vieles, was wir in der Welt nicht verstehen, verständlich zu machen oder zu versuchen, uns alltägliche Wunder zu erklären. Mir gefällt es, sich nicht immer nur mit Fakten abzugeben, sondern Geschichten in einem fantasievollen Rahmen zu erzählen.

Kannten Sie die Figur der Undine, diese mythologische Wasserfigur?

Beer: Ich kannte Undine, hatte aber den Mythos der Figur nicht so (...)

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