Passau Weltberühmte Domorgel erhält neuen Webauftritt

Die Orgel im Dom St. Stephan. Foto: Armin Weigel/dpa/dpa

Großes Interesse für ein riesiges Instrument: Passaus Domorgel erhält als Touristenmagnet der Stadt einen neuen Internetauftritt. Informationen zur Geschichte, zur aktuellen Sanierung, aber auch Klangbeispiele sind auf der neu gestalteten Webseite www.passauer-domorgel.de zu sehen und zu hören, wie das Bistum Passau mitteilte.

Als weltweit größte Domorgel mit 208 Registern sei die Orgel im Dom St. Stephan "ein Anziehungspunkt für Millionen Besucher", sagt Ludwig Ruckdeschel, der seit 17 Jahren Domorganist in Passau ist. Ihm kam die Idee, Antworten und Informationen rund um die häufigsten Fragen zentral auf einer Webseite zu sammeln.

Auch Passaus Bischof Stefan Oster unterstützt das Projekt. Für ihn könne die Musik eine Spur zu Gott sein. Besucherinnen und Besucher der Homepage könnten nun mitfeiern, wenn die Orgel "zum Lob Gottes aufspielt". Er sei dankbar, "im Passauer Dom ein zugleich großes und großartiges Musikinstrument zu beherbergen".

Seit Anfang 2020 steckt dieses Instrument in einer Rundum-Sanierung. Nachdem die letzte Generalreinigung 1980 war, hatten unter anderem Staub und Schimmelbefall der Domorgel stark zugesetzt, wie es auf der Webseite heißt. Nun müsse jede der 17.974 Pfeifen einzeln geputzt werden. Bisher liege man trotz der Corona-Pandemie im Zeit- und Budgetplan, heißt es vom Bistum.

Rund sechseinhalb Millionen Euro sind für die Renovierung vorgesehen. Dabei soll die Orgel bis 2025 nicht nur technisch modernisiert werden, sondern auch mehr Klangfülle und Tragfähigkeit bekommen.

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