Passau/Deggendorf Verbotene Prostitution: Polizei ermittelt Wiederholungstäterinnen

Prostitution ist seit November 2020 infektionsschutzbedingt in legalen Betrieben verboten. Drei Frauen gingen dafür dennoch in verschiedene Hotels in Bayern. (Symbolbild) Foto: Andreas Arnold/dpa

Wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen ist Prostitution in Bayern derzeit verboten. Die Polizei in Passau konnte nun drei Frauen ermitteln, die in mehreren Städten in Bayern der Prostitution nachgingen.

Seit November 2020 sind legale Prostitutionsbetriebe aufgrund der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geschlossen. Anfang Januar konnte die Kriminalpolizeiinspektion Passau nach eigenen Angaben drei Wiederholungstäterinnen ermitteln, die trotz Verbots die Prostitution ausübten.

Im Zuge stetiger Ermittlungen im Rotlicht-Milieu gewannen Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Passau Erkenntnisse über mögliche Prostitutionsausübung in einem Passauer Hotel. Bei einer Kontrolle dort trafen die Ermittler auf die drei Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Wie sich herausstellte, waren die Frauen, die ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben, für mehrere Inserate auf einschlägigen Websites verantwortlich. Sie agierten unter verschiedenen Pseudonymen.

Laut Polizei wurden die Frauen bereits im November 2020 angezeigt, nachdem sie zunächst in Amberg und dann in einem Passauer Hotel der verbotenen Prostitution nachgegangen waren. Vor der letzten Kontrolle in dem Passauer Hotel wurden sie auch von Ermittlern der Kriminalpolizeistation Deggendorf angezeigt, als bekannt wurde, dass sie sich auch in einem Deggendorfer Hotel verbotenerweise prostituiert hatten. 

Die Sachbearbeiter der Kriminalpolizeidienststellen sind in diesem Zusammenhang im ständigen Informationsaustausch, um auch landkreisübergreifend effektiv gegen verbotene Prostitution vorgehen zu können, so die Polizei. 

 

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