Party in entspannter Atmosphäre Das war der Freitagabend beim Rivertone-Festival

Ein bunter Freitagabend mit jeder Menge guter Laune läutete das lang ersehnte Rivertone-Festival ein. Foto: Ulli Scharrer/Sophie Schattenkirchner

Auf dem Weg zum Festival-Gelände hört man die Rufe der kunterbunten australischen Allfarblori-Papageien, Palmen säumen den Bereich rund um die Bühne, zu essen gibt es Thai Curry und Glasnudelsalat und unter den Füßen spürt man Sand: ohne Frage, beim Rivertone-Festival im Straubinger Tiergarten herrscht Urlaubs-Flair.

„Herzlich willkommen zur Rivertone-Beach-Party“, so begrüßt Festivalleiterin Karin Vuskovic am Freitagabend die Besucher. Der Sand auf der Tiergartenwiese, den Mitarbeiter des Bauhofs hergebracht und verteilt haben, hat allerdings keinen dekorativen Hintergrund: Die Starkregen der vergangenen Wochen habe den Boden schlammig gemacht, erzählt sie. „Es ist wunderschön geworden“, bescheinigt ihr Tiergartendirektor Wolfgang Peter. Noch vor wenigen Tagen wurde Pianist Isfar Sarabski vom Publikum des Montreux-Jazz-Festivals bejubelt - am Freitagabend eröffnet er Rivertone. Er präsentiert dem Publikum sein Debütalbum „Planet“. „Ich bin so dankbar, hier zu sein. Genießt es“, ruft er den Zuhörern zu. Und die sind begeistert von seiner Musik, die mal sanft, mal eindringlich und immer gefühlvoll klingt. Das beschert ihm Standing Ovations. Dazu die entspannte Atmosphäre auf dem Festival-Areal. Und inzwischen schon fast eine kleine Tradition bei Rivertone: die Störche des Tiergartens schweben vorbei.

„Es ist so komfortabel hier“, sagt ein Gast aus Salzburg

Extra aus Salzburg für Rivertone angereist ist Hampton Brown. „Es ist so komfortabel hier“, sagt Brown, der Pilot und DJ ist und eigentlich aus St. Louis, Missouri, stammt. „Jazz liegt mir im Blut“, erzählt er. Am Rivertone-Festival schätzt er besonders, dass man sich wohlfühlen kann. „Jeder hat seinen eigenen Platz, das ist gerade in Zeiten wie diesen wichtig.“

In New Orleans hat sich die Band von Sängerin Cyrille Aimée getroffen - zwei US-Amerikaner, ein Portugiese und die Sängerin, die in Frankreich geboren wurde. Sie singt mit ihrer samtweichen Stimme den Klassiker „What a difference a day makes“ (was für einen Unterschied ein Tag macht) - und viele Besucher merken nach ein paar Stunden Rivertone auch schon den Unterschied zum hektischen Alltag. Zum Finale tritt Jazz-Pianist Emmet Cohen mit seinem Trio auf - die Zuhörer jubeln und klatschen. Ein erfolgreicher Start ins Festival-Wochenende.

Eine ausführliche Kritik lesen Sie in unserer Montagsausgabe.

 

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