Der Prozess gegen den früheren Regensburger CSU-OB-Kandidat Christian Schlegl ist auf der Zielgeraden. Am Dienstag standen die Plädoyers an. Während die Ermittler eine Geldstrafe in Höhe von 42.000 Euro forderten, plädierten Schlegls Verteidiger auf Freispruch. Der Angeklagte, für den die Unschuldsvermutung gilt, äußerte sich erstmals selbst.

Schlegl (48) hat sich aus der Kommunalpolitik zurückgezogen, ist Familienvater und arbeitet als Ingenieur bei einem großen Autobauer fernab der Öffentlichkeit in Regensburg. Doch seine politischen Ambitionen waren einmal groß, 2014 wollte er sich für die CSU zum Oberbürgermeister wählen lassen. Sieben Jahre später fallen ihm Spenden aus diesem Wahlkampf auf die Füße.

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