Schrecksekunde am vergangenen Samstag an den Weiheranlagen in Parkstetten (Kreis Straubing-Bogen). Plötzlich rast ein Auto auf eine Menschengruppe zu. Wie durch ein Wunder wird niemand verletzt. Der Kamikazefahrer wurde kurz darauf verhaftet.

Samstag, gegen 10.30 Uhr morgens in Parkstetten. An den dortigen Weiheranlagen halten gerade drei Polen ein gemütliches Pläuschchen außerhalb ihres Autos. Plötzlich rast ein Auto mit Vollkaracho auf sie zu. Die drei Menschen werden zur Zielscheibe eines Kamikazefahrers. Dass sie noch am Leben sind, haben sie allein ihrem guten Reaktionsvermögen und einer gehörigen Portion Glück zu verdanken. Denn in letzter Sekunde rettet sich das Trio durch einen Hechtsprung zur Seite. Kurz danach ein lauter Knall, als das Auto, das auf sie zurast, in den Wagen der drei Polen einschlägt. 

Verantwortlich für den Wahnsinn: ein 50-jähriger Mann aus Straubing. Laut Polizei war der Mann nicht nur "stark betrunken", sondern auch psychisch in einer absoluten Ausnahmesituation. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft ermittelt die Kripo Straubing jetzt gegen den 50-Jährigen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Der zuständige Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg erließ mittlerweile Haftbefehl gegen den 50-jährigen Straubinger. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.