Parkstetten Schifffahrt auf der Donau nach Havarie wieder frei

, aktualisiert am 21.06.2019 - 09:04 Uhr
Das Schiff hatte sich an Fronleichnam auf der Donau festgefahren. Foto: Stefan Karl

Havarie am Donnerstagmittag auf der Donau zwischen Straubing und Reibersdorf bei Parkstetten im Landkreis Straubing-Bogen. Dort ist das Gütermotorschiff "Misando" auf Grund gelaufen.

Laut Meldung der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 12.30 Uhr auf Höhe der Ortschaft Thurnhof. Nach bisherigen Erkenntnissen weiß man, dass das Gütermotorschiff "Misando" auf Grund gelaufen ist und einen schweren Ruderschaden hat. Stundenlang lag das 85 Meter lange und neun Meter breite Schiff manövrierunfähig am Ufer. Die „Misando“, die unter niederländischer Flagge fährt, hat 1.092 Tonnen Stahl geladen und befand sich flussabwärts auf der Fahrt von den Niederlanden nach Krems in Österreich. Durch einen Fahrfehler riss das Schiff eine Fahrrinnentonne ab und verfiel dadurch seitlich. Die Besatzung konnte gerade noch den Heckanker werfen und das Schiff dadurch aus der Fahrrinne ans linke Ufer bringen. Durch den Unfall erlitt das Schiff allerdings einen Ruder- und Schraubenschaden.

Gegen 17 Uhr konnte ein größeres Gütermotorschiff die "Misando" ins Schlepptau nehmen und in den Hafen nach Regensburg bringen, wo das havarierte Schiff repariert werden kann. Die Schifffahrt auf der Donau konnte dadurch wieder freigegeben werden.

Verletzt wurde bei dem Schifssunglück niemand.

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