Panzerknacker-Bärbel Waschbär als Haustier

Kleine Waschbären sind zwar possierlich, aber schon in diesem Alter oft dickköpfig. Foto: Jutta Lehmann

Wie es ist, einen Waschbären zuhause zu haben.

Wir Kinder waren ja, was ungewöhnliche Haustiere anging, schon einiges gewöhnt. Hatte ja mein Vater seit kurzem die Jagdprüfung bestanden und somit die Erlaubnis, alle verletzten oder verwaisten Wildtiere bei uns zuhause aufzupäppeln. Aber als ein befreundeter Jungjäger eines Tages mit einem kleinen Waschbärwelpen in einer Schachtel aufkreuzte und diesen mit dem Kommentar "ich kann ihn nicht mehr mit auf die Arbeit mitnehmen" quasi bei meiner Mutter "ablieferte", und daraufhin schleunigst das Weite suchte, bevor meine Mutter stichhaltige Argumente finden konnte, um zu protestieren, staunten meine Schwester und ich nicht schlecht. Das Waschbärenbaby war zwar noch klein genug, um alle paar Stunden mit der Flasche gefüttert werden zu müssen, aber schon groß genug, um allen möglichen Unfug zu treiben - genau das Richtige für uns Kinder.

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