Panne bei der Bodenuntersuchung Süd-Ost-Link: Wasserleitung angebohrt

Das Bohrfahrzeug sackte immer tiefer im durchnässten Erdreich ein. Nachdem alle Befreiungsversuche zunächst gescheitert waren, zogen es ein Bagger und ein Lastwagen wieder heraus. Foto: Wenzel Neumann

Bei Probebohrungen in einem Feld bei Taimering (Kreis Regensburg) ist es am Mittwoch zu einem kuriosen Zwischenfall gekommen: Das Bohrfahrzeug einer Firma aus Günzburg, das den Boden im Hinblick auf die geplante Stromtrasse Süd-Ost-Link untersuchen sollte, traf versehentlich eine Fernleitung des Wasserzweckverbandes Regensburg-Süd. Die Leitung wurde zertrümmert, Wasser trat aus und verwandelte das Feld in einen kleinen See.

Das Bohrfahrzeug versank immer tiefer im nassen Boden; sämtliche Befreiungsversuche scheiterten. Da direkt neben dem Acker die Bahnstrecke Regensburg - Straubing verläuft, mussten Züge vorübergehend ihr Tempo drosseln.

 

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