Die Friseurin Frieda Weber hat 9.000 Euro vom Staat bekommen, als dieser in der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 ihren Salon schloss. Soforthilfe für Unternehmer und Selbstständige, die ihrem Beruf nicht mehr nachgehen durften. Jetzt ist Zahltag - allerdings aus Sicht der Wirtschaft im verkehrten Sinne. Denn der Staat fordert die Soforthilfe von Firmen zurück, die auch ohne das Geld durch die ersten Corona-Monate gekommen wären.

Frieda Weber weiß nicht, ob sie die längst ausgegebenen 9.000 Euro zurückzahlen muss. "Damit habe ich nicht gerechnet. Ich war mir keiner Schuld bewusst, wir haben das Geld gebraucht", sagt die Friseurin aus Frasdorf.