Osterhofen Was denken Menschen über den Tod?

Der Friedhof in Osterhofen. Foto: Kurt Köhlnberger

Es ist ein Tabuthema: "Die Feuerbestattung - ein heißes Eisen". Aber wenn es um das Sterben, Beerdigung mit Feuerbestattung oder Grabbeisetzung und das Totengedenken geht, sollte man darüber diskutieren.

Die Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen scheut sich nicht, auch brisante heikle Informationsabende anzubieten. Gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf als Mitveranstalter fand am Dienstabend im Kolpinghaus ein hochinteressanter Vortrag von Walter Sendner zum Thema "Bestattungsformen ändern sich - und der christliche Glaube?" statt. Walter Sendner, vom Referat Hospiz- und Trauerpastoral des Bischöflichen Seelsorgeamts Passau, startete eingangs mit einer Karikatur und einem provozierenden Text: "Krauses haben ihren toten Opa in der Biotonne entsorgt mit all seinem Amalgam und dem künstlichen Hüftgelenk". Der Redner machte auch kritische Anmerkungen zur "egozentrischen Individualisierung", die zu einer Entsolidarisierung und Anonymisierung in unseren Städten und Dörfern führen. Die gegenwärtige Bestattungskultur ist ein Spiegelbild dazu.

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