Leichtsinnig tänzelt in den späten Samstagnachmittagsstunden ein Mann auf dem Fünf-Meter-Sprungturm im Osterhofener Freibad, dann fällt er unter den Augen zahlreicher Badegäste ungewollt ins Wasser. Was ihm gerade passiert ist, weiß niemand. Durch sein wildes Hin- und Herschlagen ist jedem klar: Der Mann braucht Hilfe - Hilfe von der Wasserwacht - und die hat sich schon in Bewegung gesetzt.

Begleitet vom markerschütternden Signal des Martinshorns und aufblinkendem Blaulicht fährt der Rettungswagen der Wasserwacht fast bis ans Springerbecken vor. Die Räder sind noch nicht richtig zum Stillstand gekommen, da stürzen die Wasserretter Christian Ameres und Thomas Rohrmoser aus dem Fahrzeug. Blitzschnell haben die Beiden die Situation erkannt und springen mit dem anmutig-verwegen aussehenden Trockenanzug bekleidet, mit dem Rettungsbrett unter dem Arm, ohne zu zögern ins Wasser. Wenige Augenblicke später haben sie den, erst wild um sich schlagenden und später bewusstlosen Mann auf dem Rettungsbrett fixiert und schwimmen damit zum Beckenrand. Mit wenigen gekonnten Handgriffen ziehen sie das Rettungsbrett mit dem Verunglückten aus dem Wasser. Der Mann ist gerettet und die zahlreichen "Schaulustigen", darunter Bürgermeisterin Liane Sedlmeier und ihr Vertreter Thomas Etschmann geizen nicht mit Applaus. Denn zum Glück war das Szenario kein Ernstfall, es war eine Rettungsschauübung der Wasserwachtler im Rahmen der von ihnen veranstalteten Summer-Beach-Party.

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