Osterhofen Spaziergang auf dem Lusen

Die Himmelsleiter. Foto: Barbara Müller

Der geh´ der Sonn entgegen! heißt es in einem Volkslied aus dem 19. Jahrhundert, erdacht vom Vielschreiber Emanuel Geibel, inzwischen wohlbekannt, vertont von einem Franz Xaver Klauer aus Eisleben, der nicht viel komponieren konnte, weil er mit nur 29 Jahren an einem Nervenfieber starb.

Dass Corona in mir die Wanderlust ausgelöst hat, die mich seitdem nicht mehr loslässt, das wissen Sie schon. Mein bevorzugtes Ziel ist das Lusengebiet, da begleiten mich schöne Erinnerungen auf bis vor Kurzem einsamen Wegen. In den Lockdown-Zeiten stimmte auch eine poetische Zeile aus der zweiten Strophe gänzlich: "Die ganze Welt ist kirchenstill…" , so erschien mir der Wald, und verzeihen Sie mir eine weitere, etwas pathetisch klingende Zeile: "Da zieht die Andacht wie ein Hauch durch alle Sinnen leise…" - es war so! Stumm stand ich oft da und freute mich über die Lichtspiele zwischen den noch hellgrünen Bäumen, über die Reflexe auf dem Wasser in der Martinsklause, über unverhofft sich auftuende schöne Ausblicke.

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