Osterhofen Schafe wohl doch von Menschen getötet

In Osterhofen sind am Dienstag mehrere verendete und verletzte Schafe gefunden worden. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa

In der Dienstagnacht, zwischen 1 Uhr und 1.30 Uhr, wurde in einer Schafherde eine grausame Tat verübt.

Die Herde mit etwa 400 Tieren verbrachte die Nacht in Endlau in der Nähe des Pumpwerkes innerhalb eines Zaunes. Ein oder mehrere Täter stachen wahllos auf insgesamt acht Schafe mit einem spitzen Gegenstand ein. Dazu mussten der oder die Täter die Schafherde in die Ecke des mit Strom geführten Zaunes getrieben und das Gemetzel an den Schafen vollzogen haben. Da die Schafherde aufgrund ihrer Panik die Umzäunung umriss, flüchteten die Tiere. Erst am nächsten Tag wurde bemerkt, dass insgesamt fünf Schafe getötet und drei Schafe schwer verletzt wurden.

Anfangs ging die Polizei davon aus, dass ein Hund oder ein Wolf in die Umzäunung gelangte und dort den Schafen diese Verletzungen zufügte. Eine Untersuchung der getöteten Schafe durch das Veterinäramt bestätigte dies jedoch nicht, sondern ergab, dass es sich um eine vorsätzliche Straftat gehandelt hat. Die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz werden durch die Polizeiinspektion Plattling geführt. Insgesamt entstand dem Schäfer ein Schaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Tathergang und zur Identität des oder der Täter machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Plattling unter der Telefonnummer 09931/9164-0, in Verbindung zu setzen.

 
 

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