Osterhofen Paul und Paula als gefiederte Alarmanlage

Auch die gefiederte Alarmanlage braucht wie alle Gänse Wasser. Foto: Josef Regensperger

Eine bellend schnatternde Stimme haben sie, die australischen Hühnergänse und das belegen "Paul" und Paula" eindrucksvoll, sobald man als Unbekannter "ihr" Grundstück betritt.

Wenn Sandra Berthold, Ehemann Florian und ihre Eltern kommen oder sich mit dem Auto dem idyllisch gelegenen Kleinod bei Zeitlarn nähern, werden diese sofort erkannt. Aber wehe, es kommt jemand Fremdes, dann lärmen sie los und werden zur gefiederten Alarmanlage. Einbrecher würden ihr blaues Wunder erleben, wenn sie einem Wachhund dieser besonderen und ganz anderen Art gegenüberstehen. Laut schnatternd werden dann die Flügel ausgebreitet.

"Paul" und Paula" melden jeden Besucher am Haus ihrer Familie, wo sie ein entspanntes Haustier-Leben genießen. Dass sich Gänse perfekt für den Wachschutz von Haus und Hof eignen, zeigt schon die Vergangenheit. Rund 400 Jahre vor Christus ließen die Römer das Capitol in Rom durch die gefiederten Tiere bewachen. Auch heute noch ist auf kleinen italienischen und vor allem familiengeführten Campingplätzen in der Campagna, südlich von Neapel oder am Campingplatz "Le Solini" in Casciano di Murlo, südlich von Siena, nicht ungewöhnlich, sich diese gefiederte Alarmanlage zu halten.

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