Osterhofen Ärzte erwarten "heißen" Infektionsherbst

Idealerweise sollte die Grippeschutzimpfung zwischen Ende Oktober und Anfang November erfolgen. Foto: Martin Schutt/dpa

"Ein Schnupfen und eine laufende Nase sind keine Corona- und keine Grippe-Symptome", betont Hausärztin Candida Weinfurtner zur erwarteten Krankheitswelle im Herbst. Angesichts der momentan stark steigenden Zahl von Corona-Infektionen wird die Influenza die Situation noch verschärfen und somit dem medizinischen Personal einen heißen Herbst bescheren.

Die Verunsicherung der Bevölkerung ist groß und schon eine banale Infektion kann bei vielen Angst auslösen. Hier seien Lehrer, medizinisches Personal, die öffentliche Hand und Hausärzte gefragt. Weinfurtner appelliert in Bezug auf Symptome an den gesunden Menschenverstand, schließlich kennt jeder seinen Körper und weiß aus Erfahrung genau, wie dieser auf eine normale Erkältung reagiert. Es gelte, die Menschen zu sensibilisieren. So sollten Kinder und Beschäftigte bei Anzeichen einer Erkältung mindesten zwei Tage zuhause bleiben und Fieber messen, "zum Schutz der Familie und anderen gegenüber."

 

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