Tonne um Tonne Müll entleert sich in den riesigen Müllbunker. Es staubt, es scheppert, es klirrt. Zwei Greifarme wühlen im Abfall herum, schließen sich um Plastiksäcke, Kanister und Bretter. Sie heben den Müll mehrere Meter in die Höhe und werfen ihn in einen der Schächte. Unten wartet das 1000 Grad heiße Feuer.

Begonnen hat der Weg des Mülls im Haushalt. Der Staubsaugerbeutel, die Windel, das zerbrochene Glas - all das, was 1,9 Millionen Menschen zwischen Hof in Oberfranken und Landshut, zwischen Cham und Neumarkt in der Oberpfalz in den Restmüll werfen, landet letztendlich in dem Feuer der Schwandorfer Müllverbrennungsanlage. Sie ist eine der größten von 14 in Bayern, nur die Münchner Anlage verwertet noch mehr Abfall. Betrieben wird das Schwandorfer Kraftwerk vom Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS), in dem zwölf Landkreise zusammengeschlossen sind. Mit 15.000 Quadratkilometern bedient der Zweckverband das größte Entsorgungsgebiet Bayerns.

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