Ostbayern Darum wurde die Aufsichtspflicht an Seen verschärft

Rettungsringe, neue Treppen, Hinweistafeln: Nach einem tödlichen Unfall wird am See in Wörth an der Donau für mehr Sicherheit gesorgt. Foto: sol

Nichts lockt bei der Hitze mehr als ein kühler Badesee. In Ostbayern gibt es über 40 Badegewässer, die Abkühlung verheißen. Doch durch ein Urteil von 2017 wurde die Aufsichtpflicht für Kommunen verschärft. Aus Angst vor Verfahren schränken sie den Badespaß ein.

In Ostbayern gab es schon vor Jahren einen Fall, der vor Gericht ging. Am 13. Juni 2013 ereignete sich im Wörther Waldbad im Landkreis Regensburg eine Tragödie. Ein Siebenjähriger badete mit seiner Schwester in dem See. Er paddelte auf einem Surfbrett, fiel ins Wasser und ging unter. Das Kind ertrank an jenem Sommerabend.

Die Eltern forderten Schadensersatz von der Kommune. Es kam zur Verhandlung am Regensburger Landgericht, bei der eine Einigung erfolgte. Die Familie erhielt einen Teil des geforderten Schmerzensgeldes und es wurde ein Gedenkstein errichtet. Das ist sechs Jahre her. Vieles ist nun anders im Waldbad.

Nun gibt es Rettungsringe, Stangen, die Treppen wurden erneuert, Tafeln mit Hinweisen klären über Verhaltensregeln auf. Auf einem Schild steht: "Benutzen auf eigene Gefahr". Das Urteil zwang die Gemeinde, zu handeln. Beim Waldbad handelt es sich (...)

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