Ortsgespräch Der Straubinger Podcast mit Wolfgang Engel

Unser Kolumnist und Autor Wolfgang Engel präsentiert seinen neuen Podcast. Foto: Wolfgang Warmdt, Christina Schwarnowski

Der Engel, Kolumnist beim Straubinger Tagblatt, schlägt jeden Freitag das Telefonbuch auf und ruft blind einen Straubinger an. Sie blicken zurück auf die Woche – was in Straubing wichtig war, worüber d' Leid ren und was sie sich so denken dazu.

Mit Folge 16 beenden wir die erste Staffel des Straubinger Ortsgesprächs.

Alle Folgen des Podcasts finden Sie kostenlos auf Spotify, bei Apple-Podcasts und bei Google-Podcasts. Oder hier:

In der sechzehnten Folge:

Wolfgang Engel kommt heute bei Familie Herrnberger raus, und erst nimmt Benedikt Herrnberger ab, seines Zeichens 14 Jahre alt. Doch dann geht irgendwie die Verbindung flöten und der Engel wundert sich. Er ruft noch einmal an und hat Frau Herrnberger am Apparat, die das Ortsgespräch natürlich kennt und gern erzählt, was so los ist bei ihr. Die Aquatherm-Sanierung hat sie verfolgt: ihr älterer Sohn fährt lieber an die Parkstettener Weihern und spielt da mit Freundinnen Mensch-ärgere-dich-nicht, der andere, Benedikt, seines Zeichens 14, trifft sich mit seinen Freunden doch schon im Aquatherm. Viel Spaß beim Hören!

In der fünfzehnten Folge:

Dieser Bernhardt Hattl hört sich doch an wie der Hartl Bernhard, denkt sich Wolfgang Engel nach fünf Minuten Telefonat. Und warum? Weil's der Hartl Bernhard ist, er steht nur falsch im Telefonbuch. Ein bisschen hat er sich schon gewundert, der Herr Hartl, warum ihn Wolfgang Engel siezt, weil eigentlich kennen sich die zwei ja. Aber mei, vielleicht muss das so sein in einem Podcast. Muss es natürlich nicht, und per Du reden sie gleich weiter über eine gemeinsame Idee. Viel Spaß beim Hören!

In der vierzehnten Folge:

Mit dem Zeitgefühl ist das so eine Sache: „Neulich“ hat Frau Fuchs mit ihrem Anrufer Wolfgang Engel noch am selben Tisch gesessen, sagt die Rentnerin – und meint ein Treffen vor rund drei Jahren. So lange ist nun auch schon fast wieder das letzte Volksfest her. Dort wird Frau Fuchs wohl wieder in einem der Außenbereiche sitzen. Denn sie geht vor allem fürs „Leid schaun“ dorthin. „Wenn man in Staubing aufgewachsen ist, trifft man da immer wieder Leute, mit denen man als Kind oder Jugendlicher beieinander war.“ Bis es so weit ist, bleibt allerdings noch eine Menge Zeit für ihr Hobby Wandern – am liebsten im bayerischen Wald natürlich.

In der dreizehnten Folge:

Frau Amann kennt das Ortsgespräch und den Engel, deswegen reißt sie sich g'scheid zam, was aber eigentlich gar nicht nötig wäre. Sie freut sich, dass das Wetter gut ist und die Gerste momentan eine wunderschöne Farbe hat. Und Rebhühner hat sie schon beobachtet, draußen bei ihr zwischen Alburg und Kay. Theater mag sie auch gerne, bevorzugt im Wald, und da hat der Engel doch gleich ein Gesprächsthema. Viel Spaß beim Hören!

In der zwölften Folge:

Herr Staisch ist Hobbyschauspieler und mit Sprachen kann er auch. Darum hat er ein Übersetzungsbüro und gibt Integrationskurse. 2015/16 hatte er viel mit Syrern und Afghanen zu tun, da musste er sich Sari- und Paschtu-Wörterbücher besorgen. "Das funktioniert schon", sagt er. Jetzt arbeitet er mit Ukrainern, die sind "höchst motiviert" und Englisch können sie auch. Nebenbei probt er für "Ein wahrer Held", ein Theaterstück im Paul-Theater. Viel Spaß beim Hören!

In der elften Folge:

Frau Kolb muss im Garten ran und mit Pusteblumen steht sie auf Kriegsfuß. „Die mag ich nicht“, erklärt sie ihrem Anrufer Wolfgang Engel. Gänseblümchen seien ihr da schon lieber. Gut, dass die neben den „Riesen-Dingern“ Pusteblume zuhauf in ihrem Garten gedeihen. Darauf erst einmal ein Schnitzel.

In der zehnten Folge:

Wolfgang Engel hatte den Sportverein Kickers Straubing totgeglaubt, doch Herr Hölzlein belehrt ihn eines Besseren: Er digitalisiert gerade Unterlagen, damit der Verein für die Zukunft gewappnet ist. Wobei, eine allzu rosige Zukunft gibt es für den Verein wohl nicht mehr, sagt Hölzlein - sportlich ist ohnehin schon seit Jahren Schluss. Deshalb redet er lieber über die Vergangenheit und gibt Einblicke in die Straubinger Fußballgeschichte.

In der neunten Folge:

Herr Winklmeier arbeitet als Kraftfahrer Schicht bei der Post und das gefällt ihm. Früh aufstehen macht ihm nichts aus, weil er nicht mehr als vier, fünf Stunden Schlaf braucht. Das ist sehr wenig, findet Wolfgang Engel. Hetzen, sagt Herr Winklmeier, lässt er sich aber nicht mehr, denn in zwei, drei Jahren geht er in Rente, und außerdem war da sein Herzinfarkt. Viel Spaß beim Hören!

In der achten Folge:

Herrn Seidl hat Wolfgang Engel angerufen, unwissend, dass er der Herr Seidl ist, der auch der Chef des Kleingärtner-Vereins ist. Das macht aber gar nichts, sagt auch Herr Seidl, und deswegen unterhalten sie sich über den Bierpreis am Volksfest und überhaupt, dass alles teurer wird. Viel Spaß beim Hören!

In der siebten Folge:

Nach seiner wohlverdienten Osterpause ruft Wolfgang Engel dieses Mal Herrn Lingott an - und Herr Lingott schaut gerade fern, "Küchenschlacht". Eigentlich sei er nur Mit-Seher, sagt er, seine Frau sei eigentlich die Haupt-Schauerin, und die sagt dann nach fünf Minuten auch, dass er wieder auflegen soll. Viel Spaß beim Hören!

In der sechsten Folge:

Frau Kamera macht Heilfasten vor Ostern, fünf Tage nur mit Ingwerwasser, Tee und Gemüsesud. Das, erzählt sie, hat ihre Arthrose fast verschwinden lassen. Auch der Engel hat seine Ernährung umgestellt, kann er bei der Gelegenheit erzählen. Seit er keinen Zucker und keine Milchprodukte mehr isst, kann er wieder mehr Bier trinken. Nach zehn Minuten findet Frau Kamera es direkt schad, dass der Engel dann wieder auflegt. Viel Spaß beim Hören!

In der fünften Folge:

Frau Herrmann kennt das Ortsgespräch, will aber trotzdem den Hörer weitergeben an ihren Mann. Am Ende einigen sie sich auf die Freisprechanlage, so kann Herr Herrmann weiter Kartoffeln schälen und Frau Herrmann mitreden. Sie, also die Herrmanns und der Engel, sind sich einig, dass man am Allachbach schön spazieren kann und es noch schöner sein wird, wenn er endlich fertig renaturiert ist. Im Süden hingegen gibt's fast keine Grünanlagen mit Aufenthaltsqualität, sagt unser Kolumnist, das sei schade. Viel Spaß beim Hören!

In der vierten Folge:

Wolfgang Engel erreicht Frau Pfeffer, als sie gerade in der aktuellen Tagblatt-Ausgabe über den Drachenlord zu lesen beginnt. Weil sie aber beide nicht wissen, was ein "Drachenlord" genau ist, reden sie lieber über etwas anderes. Zum Beispiel, dass viele Kinder nicht wissen, wo oder was "fiare" ist, wenn man ihnen den Weg erklärt. Und das ist doch schade. Viel Spaß beim Hören!

In der dritten Folge:

Als Wolfgang Engel bei Frau Freitag anruft, will sie sich natürlich nicht übers Ohr hauen lassen. "Es sind so viele Banditen unterwegs", weiß sie, und hat recht. Allerdings ist unser Kolumnist ja kein Bandit, sondern – wie sich herausstellt – ein alter Bekannter. Frau Freitag war nämlich bei Wolfgangs Mutter Zugehfrau. So klein ist die Welt. Viel Spaß beim Hören!

In der zweiten Folge:

Wolfgang Engel hat Herrn Häns am Telefon, und Herr Häns erzählt von seinem E-Auto. Er kann ganz genau vorrechnen, wie viel ihn der Kilometer kostet. Dazu hat er seinen Ordner aus dem Schrank geholt und die Zahlen nachgeschaut, aber das haben wir rausgeschnitten. Außerdem sind sich er und unser Engel einig, was die 10-H-Regel betrifft, und dass ein Hund, der silberne Kugerl aus dem Gartenteich fischt, putzig ist. Viel Spaß beim Hören!

In der ersten Folge:

Wolfgang Engel hat eine zufällige Nummer aus dem Straubinger Telefonbuch gewählt und kommt raus bei Herrn Mumm, und Herr Mumm war lange bei der Bundeswehr. Jetzt erst war er aber in Ägypten, und davon erzählt er in diesem Ortsgespräch. Und dann von der Bundeswehr. Am Ende lacht er über das Rathaus. Viel Spaß beim Hören!

 
 
 

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