Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag bis Ostermontag - "I war immer in da Kirch'", sagt Elisabeth Langwieser. Heuer bleibt die 86-Jährige daheim. Und auch für die Pfarrer ist das zweite Corona-Ostern alles, bloß nicht normal. Weil zumindest in Teilen flöten geht, was das größte katholische Fest ausmacht: die Gemeinschaft.

"Wir müssen dankbar sein, dass wir die Kirchen öffnen dürfen", stellt der Ergoldinger Pfarrer Josef Vilsmeier klar. Trotzdem predigt der Geistliche sonst für 200 Gläubige, jetzt bei 28 coronakonformen Einzelplätzen vielleicht vor 50 oder 70 Leuten, erzählt er. "Das kannst Du nicht auffangen."