Hausbrand in Geiselhöring Feuerwehrleute löschen bis in den Morgen hinein

Bis in den Morgen hinein waren die Einsatzkräfte beschäftigt, um den Brand zu löschen. Foto: FFW Geiselhöring

Ein Brand in einem Einfamilienhaus hat am Donnerstagmorgen in Geiselhöring für einen Großeinsatz gesorgt. Rund 90 Einsatzkräfte von sieben Feuerwehren waren mehrere Stunden lang damit beschäftigt, die Flammen zu bekämpfen. Wie die Polizei meldet, konnte sich der einzige Bewohner rechtzeitig aus dem Gebäude in Sicherheit bringen und wurde leicht verletzt vom Rettungsdienst behandelt.

In den Morgenstunden des Donnerstags, gegen 4.30 Uhr, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Geiselhöring mit ihren Kollegen aus Greißing und Haindling durch die Leitstelle Straubing alarmiert. Gemeldet war eine Rauchentwicklung im Gebäude. Bei der Ankunft des Geiselhöringer Kommandanten und Einsatzleiter Patrick Hierl waren bereits offene Flammen aus einem Zimmer im ersten Obergeschoss und eine starke Rauchentwicklung sichtbar.

Der Bewohner des Hauses stand bereits im Freien,er wurde durch den Rauchmelder rechtzeitig geweckt. Weitere Personen waren nicht mehr im Gebäude. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit der Brandbekämpfung im Inneren. Zügig wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und die ebenfalls alarmierte Drehleiter vor dem Haus platziert. Das Zimmer im ersten Obergeschoss stand in Vollbrand und hatte schon durch die Decke ins Dachgeschoss übergegriffen. Die Feuerwehren Greißing und Haindling kümmerten sich währenddessen um die Straßensperre und eine ausreichende Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz.

Nach 15 Minuten wurde die Feuerwehren Sallach, Perkam und Wallkofen mit weiteren Atemschutzträgern durch die Einsatzleitung nachalarmiert, sowie eine zweite Drehleiter aus Mengkofen hinzugerufen. Vonseiten der Landkreisführung unterstützen Kreisbrandinspektor Herbert Dietl und Kreisbrandmeister Moritz Mannes den Einsatzleiter aus Geiselhöring.

Das Feuer hatte unterdessen teilweise vom Dachgeschoss auch auf den Dachstuhl des Hauses übergegriffen. Mit den beiden Drehleitern aus Geiselhöring und Mengkofen wurde die Dachhaut geöffnet und offene Flammen und Glutnester abgelöscht. Während des ganzen Einsatzes kamen insgesamt zehn Trupps mit Atemschutzträger zum Einsatz, diese wurden durch eine zentrale Atemschutzüberwachung durch die Feuerwehr Geiselhöring registriert und überwacht. Für die Sicherheit aller eingesetzten Kräfte stand der Rettungsdienst mit Einsatzleiter Andreas Zier bereit, um im Notfall eingreifen zu können. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen ebenfalls vor Ort sowie der zuständige Energieversorger.

Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera

Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, folgte die Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera. Hierzu mussten mit Hilfe einer Kettensäge die Holzzwischendecken entfernt werden. Im Anschluss konnten nach und nach erste Kräfte die Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehr Geiselhöring rückte als letzte Feuerwehr gegen 8 Uhr von der Einsatzstelle ab. Die Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte funktionierte sehr gut. Um 11 Uhr führte eine kleine Gruppe an Einsatzkräften noch eine Nachkontrolle mit der durch. Hier konnten noch kleinere Glutnester im Dachstuhl festgestellt werden, die von der Drehleiter aus gelöscht wurden. Bei dem Einsatz waren sieben Freiwillige Feuerwehren mit 13 Fahrzeugen und rund 90 Personen im Einsatz.

Die genaue Schadenshöhe sowie die Brandursache sind derzeit Bestandteil der weiteren Ermittlungen vor Ort.

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