Sellrain? Noch nie etwas davon gehört? Macht nichts. Sogar die Einheimischen witzeln darüber, dass nur wenige ihre Heimat kennen. "Komischerweise interessiert sich kaum jemand für uns - und dass, obwohl wir nur einen Steinwurf von Innsbruck entfernt liegen", sagt Lukas Ruetz mit einem Schmunzeln.

Der 26-Jährige aus dem 600-Seelen-Örtchen Gries im Sellrain ist Bergretter, leidenschaftlicher Wanderer und Skitourengeher und hilft zuhause im elterlichen Gasthof. Seine Heimat kennt er wie seine Westentasche, er interessiert sich für die Bio- und Geologie, die Flora und Fauna. Und Lukas ist sich sicher: "Genau diese Stille, dieses Entschleunigte ist es, das unsere Region ausmacht." Hier im Sellraintal laufen die Uhren anders: gemütlicher, traditioneller. Bei der Anfahrt kreuzen seelenruhig Esel, Pferde und Kühe die geschlängelte Bergstraße. Urige Häuser zieren die Hänge der umliegenden Bergketten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 01. Oktober 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 01. Oktober 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.