Österreich Salzburg: Neue Themenwege und junge Szene

Teil des Skulpturen-Parcours am "Walk of Modern Art Salzburg": Erwin Wurm verzierte den Furtwänglerpark mit Riesengurken. Foto: G.Breitegger/Salzburg Tourismus

Salzburg ist mehr als "Jedermann" und Mozarteum. Freilich locken die berühmten Festspiele und Hugo von Hofmannsthals Drama vom Sterben des reichen Mannes jährlich eine Viertelmillion Besucher auf den Platz vor dem Dom mit seiner von Allegorien getragenen Mariensäule.

Auch die nach dem Sohn der Stadt benannte Stiftung trägt wesentlich zum Ruhm des internationalen Treffs bei. Doch für frischen Wind und junges Publikum sorgt die "Szene Salzburg". Ihr genreübergreifendes Programm ist eine originelle Alternative zum Promi-Auftrieb, manchmal provozierend, oft auch witzig. Und das seit 50 Jahren.

Im Dachgeschoß von "Möbel Treml", dem "innovativen Wohn- und Küchenplaner" in der Altstadt, bearbeitet der Percussionist Gerhard Laber eine Kuhglocke und glatt geschliffene Flusssteine mit Klöppel und Pinsel. "Beides ist immer in Bewegung", philosophiert der lokale Jazzheroe. Hinter ihm zitiert ein Sprechchor Homer, während Manfred Kern, hauptberuflich Professor für ältere deutsche Sprache, Salzburg mit der Ionischen Insel Ithaka vergleicht. In der nächsten Location, einer Backstube, spinnt der feinsinnige Essayist Fäden von der Odyssee zum Waschtag seiner Mutter:

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