ÖPNV Bahnbeschäftigte froh über Ende des 9-Euro-Tickets

Reisende warten am Hauptbahnhof in Hamburg auf ihren Zug. Foto: Bodo Marks/dpa

Während das Angebot bei Reisenden großen Anklang fand, machen Angestellte der Bahn zum Monatsende drei Kreuze: Der regelrechte Ansturm auf die Öffentlichen habe Personal und Material überlastet.

Die meisten Bahn-Beschäftigten sind nach Darstellung der Gewerkschaft EVG froh über das Ende des 9-Euro-Tickets. Das 9-Euro-Ticket sei zwar ein Erfolg, "die Beschäftigten aber sind am Ende und machen drei Kreuze am 31. August, wenn das Ticket ausläuft", sagte Vize-Gewerkschaftschef Martin Burkert der "Augsburger Allgemeinen".

"Wir wollen einen deutlichen Ausbau des Nahverkehrs mit günstigen Preisen", betonte Burkert. Aber bevor es eine Nachfolgelösung für das 9-Euro-Ticket gebe, müsse es eine Umsetzungskommission unter Beteiligung der Arbeitnehmervertreter geben. Denn Personal und Material seien durch den Ansturm überlastet.

Schon Ende Juli hatte der Vizevorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) gesagt, die Belegschaft habe die Belastungsgrenze erreicht und teilweise überschritten. Ähnlich hatte sich die Lokführergewerkschaft GDL geäußert. Hintergrund ist auch, dass vor allem Zugbegleiterinnen und -begleiter den Frust von Fahrgästen aufgrund von Ausfällen und Verspätungen zu spüren bekamen.

Drei Monate lang reisten Millionen Menschen mit dem 9-Euro-Ticket in Bussen und Regionalbahnen durch ganz Deutschland. Ende August endet die Rabattaktion. Ob es ein Nachfolgeangebot geben wird, wird derzeit hitzig diskutiert.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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