"Mei, des könnt i gar ned so genau sagen", entgegnet Jakob Huber auf die Frage, seit wann er die Wallfahrtskapelle Mariä Himmelfahrt in Freyung pflegt. 40 bis 45 Jahre sei es etwa her, seit er die ehrenvolle Aufgabe von seinem Vater übernommen hat. Doch die Geschichte der Kapelle geht viel weiter zurück: 1718 wird sie in der jetzigen Form erbaut, davor steht an derselben Stelle bereits ein hölzernes Vorgängermodell.

Die 300-Jahr-Feier begeht die Kirchengemeinde Obersüßbach an Mariä Himmelfahrt mit einem Patrozinium und einem Bittgang, anschließend lässt man den Tag unter den schattenspendenden Bäumen ausklingen. "Eigentlich wie alle Jahre", erklärt Monika Kronawitter vom Pfarramt. Nicht jedes Jahr ist jedoch Herbert Schorf mit von der Partie: Der Kunsthändler und Restaurator aus Niederhornbach hat "von Berufs wegen die Kirchen und Kapellen der Region im Blick". Schorf wird sich deswegen in seiner Führung der Ausstattung der Wallfahrtskapelle widmen. Etwa der neugotischen, thronenden Madonna mit Kind im Zentrum des Altars, die aus dem 19. Jahrhundert stammt und ein weit älteres Gnadenbild aus dem frühen 15. Jahrhundert ersetzte. 

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