Wenn am Horizont der Pöstlingberg erscheint, ist es nicht mehr weit. Der 539 Meter hohe Stadtberg mit seiner wirklich schrägen Bergbahn und der barocken Wallfahrtskirche oben drauf gehört zu Linz wie seine Gittertore und der Stahl, von dem bis heute viele Linzer leben. Die Industriestadt sieht man mittlerweile eher auf den zweiten oder dritten Blick.

Augenfällig ist dagegen die Stadt der Künste und der Wissenschaft. "Linz hat sich verändert", sagt Gästeführer Sebastian Frankenberger. Seit es 2009 Kulturhauptstadt Europas war, habe sich sein Image positiv gewandelt - und zwar sowohl nach außen hin als auch im Bewusstsein der Bevölkerung, so der Mathematiker und Theologe. Wie liebenswert die Stadt ist, um die die Weltgeschichte einen Bogen machte, beweist er mit seinen Touren.