Oberbreitenau Renaturierung des Hochmoors

Mithilfe eines Spezialbaggers werden die Gräben im Moor durch die Torfwälle wieder abschnittsweise verschlossen. Foto: Siuda

Besucher der Oberbreitenau werden sich als aufmerksame und besorgte Bürger ab nächster Woche vielleicht wundern, warum im sonst so ruhigen Wald auf der Oberbreitenau laute Maschinen brummen, warum plötzlich Fahrspuren und Verschmutzungen auftreten, oder gar die Wanderwege gesperrt werden - was hier geschieht, erklärt Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl.

"Bereits im Jahre 1585 wurde die sogenannte Oberen breite Au am Rande des höchstgelegenen Hochmoors im vorderen Bayerischen Wald besiedelt. Erst im vorigen Jahrhundert wurde diese Siedlung wieder aufgegeben: Die letzten Bewohner verließen den Ort 1956."

In den 60er Jahren kaufte die Bayerische Staatsforstverwaltung das Gebiet auf und begann, sie mit Fichten aufzuforsten. Die Bäume entzogen dem Hochmoor durch ihre Pumpwirkung mehr und mehr Wasser. Angelegte tiefe Entwässerungsgräben taten ihr Übriges dazu - die schleichende Zerstörung des Moores schien damals unaufhaltsam." Dann habe sich aber in den 1990er Jahren beim Forst ein neues Verständnis für die Wichtigkeit von Naturschutzaufgaben in den uns anvertrauten Wäldern entwickelt", sagt Völkl, ...

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 17. Mai 2018.

 
 

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