Oberalteich Stofferl Well: Politische Lieder schreiben ist heute schwieriger

Sein Lieblingsinstrument ist die Trompete, aber auch die Ziehharmonika beherrscht Stofferl Well. Foto: Gerd Lex

Die Biermösl Blosn waren über Jahrzehnte mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Humor und Anarchie die "Punks" der echten Volksmusik.

Egal, ob bei Demonstrationen gegen die geplante atomare Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf oder die Autobahn durchs idyllische Isental, die Gebrüder Well packten die Instrumente aus und die Zuschauer tobten. Am Samstag, 28. März, kommen um 20 Uhr Stofferl, Michael und Karl als die "Well-Brüder aus dem Biermoos" ins Kulturforum Oberalteich. Im Interview spricht Stofferl Well über die Hintergründe der Trennung, seine schwere Herzoperation und die Gefahr, die von den Demagogen der AfD ausgeht sowie über seine Verbindung zu Bogen.

Wenn früher von der musikalischen Well-Familie mit ihren 15 Kindern die Rede war, klang das immer so nach "heiler Welt". Kann man als Eltern so vielen Kindern überhaupt individuell gerecht werden?

Stofferl Well: Das war bestimmt eine große Herausforderung für sie, zumal ja jedes Kind anders ist. Die Zeit, die Eltern für ihre Kinder haben, hat sich bei uns halt auf 15 verteilt. Das immer gerecht hinzubekommen, ist schwer. Aber dadurch, dass wir als Kinder schon auf der Bühne waren, konnten wir uns die fehlende Aufmerksamkeit zum Teil beim Publikum erspielen.

Was gab deiner Einschätzung nach den Ausschlag zur Trennung der "Biermösl Blosn"?

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