"Nur Testen macht das Virus sichtbar" Rückblick mit Thomas Schindler von der Landshuter Corona-Teststation

Seit Beginn der Corona-Pandemie kümmert sich Thomas Schindler vom Zivil- und Katastrophenschutz federführend um die Teststation. Foto: Christine Vinçon

"Servus, Chef!", hört man es rufen. Thomas Schindler hat gerade die Corona-Teststation betreten. Es ist kurz vor neun. In einem großen Raum der Sparkassen-Arena herrscht bereits Hochbetrieb. An sieben provisorischen Schreibtischen wird telefoniert. Dort werden Termine für die nächsten Testungen ausgemacht. In einer anderen Ecke trinken die Mitarbeiter, die gleich nach draußen auf die Teststrecke müssen, um Abstriche zu machen, ihren morgendlichen Kaffee.

Schindler ist der Hauptverantwortliche der Landshuter Corona-Teststation. Und das seit Tag eins. Er koordiniert den Ablauf, das Material und das Personal. Seine eigentliche Aufgabe bei der Stadt ist der Zivil- und Katastrophenschutz. Dieser Job läuft aktuell neben der Organisation rund um die Teststation. "Die Tage sind recht lang momentan", sagt er. Wobei "momentan" recht bescheiden klingt, wenn man bedenkt, dass der Katastrophenfall bereits Mitte März ausgerufen wurde, und zeitgleich der erste "Corona-Drive-in" in Landshut anlief. Auch dieser wurde schon federführend von Schindler organisiert.

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