Nürnberg Nach Kita-Brand Ermittlung wegen falscher Verdächtigungen

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Nach dem Brand eines Kita-Neubaus in Nürnberg, der dabei völlig zerstört wurde, wird wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt. Der Polizei sei ein Twitter-Video mit hetzerischen Inhalten gemeldet worden, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Mittelfranken am Dienstag. In dem Video seien ukrainische Flüchtlinge für den Brand verantwortlich gemacht worden. Derzeit werde wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen unbekannt ermittelt, hieß es weiter.

Bislang ergaben sich bei den Ermittlungen zu dem Brand keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung. Wie die Polizei mitgeteilt hatte, wird weiter nach der Ursache für das Feuer gesucht.

Am 9. Mai war der Neubau einer Kindertagesstätte in Brand geraten und komplett zerstört worden. Tagelang war die Feuerwehr im Einsatz. Der Holzbau hatte 12 Millionen Euro gekostet und hätte nach Angaben der Stadt ab September in Betrieb gehen sollen. 250 Kinder hätten darin Platz finden sollen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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