Novum für Nagelsmann Mourinho und Simeone bezwang noch keiner

Nach dem Siegtreffer für RB Leipzig jubelt Julian Nagelsmann frenetisch. Foto: imago

Julian Nagelsmann hat mit RB Leipzig in der Champions League für ein Novum gesorgt. Als erster Coach überhaupt schaltete der 33-Jährige mit dem Fußball-Bundesligisten in einer Saison gleich beide Trainer-Heißsporne José Mourinho und Diego Simeone aus. Dem Erfolg im Achtelfinale gegen Mourinhos Tottenham Hotspur (1:0/3:0) folgte am Donnerstagabend das 2:1 im Viertelfinale gegen Simeones Atlético Madrid.

Nagelsmann ist überhaupt erst der vierte Coach, der sich in der Königsklasse gegen den Trainer-Einpeitscher aus Argentinien behaupten konnte. Das gelang zuvor nur den prominenten Kollegen Carlo Ancelotti (2014, 2015) und Zinedine Zidane (2016, 2017) je zweimal mit Real Madrid und Massimiliano Allegri 2019 mit Juventus Turin. Mourinhos Bezwingerliste ist bei 17 Champions-League-Teilnahmen seit 2001 naturgegeben etwas länger.

Vor dem Halbfinale am Dienstag gegen Paris Saint-Germain mit dem deutschen Trainer-Duell gegen Thomas Tuchel wollte Nagelsmann seine Rolle aber nicht in den Mittelpunkt stellen. "Ich muss schon festhalten, dass die Mannschaft und wir als Kollektiv Tottenham ausgeschaltet haben und heute Atlético. Da geht es nicht um Trainerduelle gegen Mourinho, Simeone oder jetzt gegen Tuchel. Es ist ein Mannschaftssport, und die Mannschaft hat es herausragend gemacht", sagte der RB-Coach.

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