Bergung eine Woche später Autokran fällt in Regensburger Stadtteil Königswiesen um

, aktualisiert am 01.12.2022 - 15:05 Uhr
In Regensburg ist am Montagvormittag ein Kran umgestürzt. Foto: Dominic Casdorf

Schwerer Arbeitsunfall am Montagvormittag in Regensburg: Gegen 11.30 Uhr ist in der Klenzestraße ein etwa 60 Tonnen schwerer Autokran umgekippt. Die Bergung wird allerdings erst eine Woche später beginnen.

Der Kran stürzte auf einen Gehweg in dem Wohngebiet, traf zwei geparkte Autos. Der Kranführer konnte gerettet werden, laut Polizei wurde er leicht verletzt. Der Mann wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Glück im Unglück: Nach ersten Angaben gab es bei dem Unglück keine weiteren Verletzten. Christoph Tresch, Sprecher der Berufsfeuerwehr: "Tagsüber ist hier immer viel los. Es sei "viel Glück im Spiel gewesen", dass nicht Passanten oder Fahrradfahrer zu Schaden gekommen seien. Die Unglücksursache ist unklar, die Kripo Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Schadens liegt laut ersten Schätzungen wohl bei mehreren Hunderttausend Euro. 

Mit der Bergung des etwa 20 Meter langen Krans wurde eine Fachfirma beauftragt. Die Bergung kann allerdings erst nach Abschluss der Ermittlungen beginnen. Wie die Polizei wenige Tage nach dem Unfall mitteilte, ist für den Beginn der Bergung der 5. Dezember vorgesehen. Ab Montag um 7 Uhr wird kein Fahrzeugverkehr zwischen der Hausnummer 12 und der Einmündung zur Spitzwegstraße möglich sein. Die Bergungsmaßnahmen werden voraussichtlich gegen 9 Uhr beginnen. 

Für den Fußgänger- und Radverkehr wird der Gehsteig auf der östlichen Seite freigehalten. Aufgrund der Sperrung wird es in diesem Bereich auch zu Einschränkungen bei den Parkmöglichkeiten kommen.

In der ersten Meldung der Polizei hieß es, dass bei dem Unfall niemand verletzt wurde. Mittlerweile ist bekannt, dass zumindest der Kranführer leichte Verletzungen davon getragen hat. 

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